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Vorträge

Seit einigen Jahren biete ich auf Anfrage Vorträge an Instituten, in Arztpraxen, Schulen und in Firmen an, die zentrale Erkenntnisse aus der systemischen Aufstellungsarbeit in den Alltag transportieren.

In erster Linie geht es dabei um Perspektiven und Haltungen, die persönliche und berufliche Beziehungen gestalten und auch die Beziehung zu uns selbst beeinflussen. Im Alltag werden oft vordergründig Ziele verfolgt, die möglichst schnell und mit Erfolg erreicht werden sollen. Der damit verbundene Stress verhindert auf Haltungen zu achten. Dass irgendetwas gefehlt hat, wird häufig erst dann bemerkt, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen ist", d.h. etwas nicht geklappt hat, ein Ziel nicht erreicht wurde, gesundheitliche Konsequenzen eingetreten sind.

Ein Beispiel für eine dieser zentralen Haltungen ist die Anerkennung, Würdigung und Wertschätzung.
Der Wunsch nach Anerkennung existiert am Anfang unseres Lebens und bleibt uns erhalten bis zum Ende, lediglich die Facetten und Kontexte ändern sich. Sowohl in der persönlichen Erfahrung des Kindes mit seinen Eltern, der Eltern mit ihrem Kind, als auch in der Beobachtung des Kindes, wie die Eltern ihr Miteinander gestalten,  ist die gesamte Palette von Beziehungsebenen enthalten. Später finden sie sich in anderen Kontexten wieder: in übergeordneten, untergeordneten, gleichgeordneten Konstellationen.

Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie sich Situationen - vor allem die kritischen,kontroversen - ändern, wenn  die Haltung der Anerkennung wirkt oder wirken würde und der ganze Körper sagt: "Ich fühle mich gesehen und gewertschätzt in dem, wie ich bin" oder "Ich sehe den Anderen, seine beste Absicht und reguliere meine Nähe oder meine Distanz zu ihm".
Im akuten Stress tauchen die Erfahrungen und Bilder aus der Kindheit auf und steuern das Verhalten. Die Loyalität zu nicht gewürdigten  Familienmitgliedern bewirkt die Annahme, nichts daran ändern zu können oder zu dürfen. Und schließlich findet man sich in Situationen wieder, in denen Anerkennung nicht stattfindet oder nur in einer bestimmten Form. Dann soll Anerkennung in Form eines materiellen Ausgleichs genügen, die Wertschätzung, eine Dankbarkeit oder auch das Eingeständnis von Fehlern entfallen. Genau dies ist aber die Quelle um eine Situation abschließen, hinter sich lassen und nach Vorne schauen zu können.

Die Kommunikation spielt dabei die entscheidende Rolle, denn verbal schwingt die Wertschätzung in jedem Wort, im Tonfall und als Begleitmusik mit. Nonverbal drücken dies Mimik, Gestik und Körperhaltung aus - eigentlich unübersehbar.


Sich dies einmal in einer ruhigen Stunde außerhalb von Stress bewusst zu machen und die Hintergründe dafür zu reflektieren, ist hilfreich, um erste Schritte im Alltag zu versuchen und sich von der Wirkung beeindrucken zu lassen.
Manchmal braucht es auch professionelle Unterstützung um einen Perspektiven- oder Haltungswandel zu vollziehen.

In irritierenden Zeiten, in denen uns Außenfaktoren tagtäglich überschwemmen, ist es bedeutsamer denn je, bei sich selbst anzufangen, für Haltungen und Überzeugungen einzutreten und Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie an einem Vortrag in ihrem Kontext interessiert sind.

Bereits gehaltene Vorträge, die auch als Einführung in anschließende Workshops genutzt wurden:

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