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Der Intuition vertrauen - Ein Lernprozess

In der Diskussion um die Kriterien, die bei einer Weiterbildung für systemische Aufstellungen vermittelt werden sollen und die ihnen Qualität verleihen, sind die Bereiche gefragt, die klar beschrieben werden können und auch die, die sich wissenschaftlich analysieren und erforschen lassen. Schwieriger wird es mit den Bereichen, die auch als wesentliche Bestandteile mitschwingen und denen trotz allen Bemühens um Klärung etwas Geheimnisvolles anhaftet. Zu ihnen gehört der Bereich oder der Begriff Intuition, der inhaltlich vieldeutig ist und im Sprachgebrauch verschwommen benutzt oder völlig gestrichen und auf vielfältige Weise umschrieben wird.

Als persönlich Betroffene, der immer wieder eine hohe Intuition attestiert wurde und die in Bezug darauf bewundernde und eine Reihe von unangenehmen und auch abwertenden Erfahrungen gemacht hat, habe ich mich immer wieder gefragt, warum es problematisch ist, intuitiv zu sein, das intuitiv Wahrgenommene oder Entschiedene zu beschreiben und Intuition als selbstverständlich zu betrachten. Gleichzeitig rührt sich in mir noch heute die Rebellin, wenn ich nur ansatzweise mitbekomme, dass Intuition nicht den anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Denk- und Kommunikationsfähigkeit, gleichgestellt ist oder die ihr gemäße Anerkennung findet, auch wenn sich wissenschaftliche Belege dafür in Grenzen halten.

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